Herzlich willkommen auf der Netzseite des Gisela-Gymnasiums München!
Das Gisela-Gymnasium ist eine Schule im Herzen Schwabings, direkt neben dem Elisabethplatz.
Mit seiner Jugendstilfassade trägt das 1904 errichtete und unter Denkmalschutz stehende Schulgebäude
zum unverwechselbaren Charme dieses Platzes bei.

U18-Basketballer gewinnen Finale um die Bayerische Meisterschaft
und erreichen beim Bundesfinale in Berlin Platz 6
Durch einen 85:82-Sieg gegen Würzburg sicherten sich unsere Basketballer in der Wettkampfklasse II unter der Leitung von Stefan Lipsky den Bayerischen Meistertitel und nahmen am Bundesfinale in Berlin teil, wo sie den 6. Platz erreichen konnten.
Nach Siegen gegen Mecklenburg-Vorpommern (56:36) und Niedersachsen (49:40) sowie einer Niederlage gegen Brandenburg (35:41) in der Vorrunde und einem weiterem Sieg gegen Sachsen-Anhalt (45:42) sowi einer deutlichen Niederlage gegen Nordrhein-Westfalen (68:32) in er Zwischenrunde verpassten unsere Jungs den fünften Platz mit einer Niederlage gegen Berlin (41:59).
Deutscher Meister wurde die Stadtteilschule Alter Teichweg Hamburg.

v.l.: Coach Stefan Lipsky, Lorenz Voigt (18), Jorin Zosso (15), Luis Sejdijaj (32), Aquila Marie (6), Emil Burkhardt, Theo Bodewees, Kian Gerstberger, Vincent Jauch, n.a.d.B. John Janetzke (14)
Das Gisela-Gymnasium ist Partnerschule
des Bayerischen Basketball Verbandes
Am 21.01.2025 wurde die Zusammenarbeit zwischen dem Gisela-Gymnasium und dem Bayerischen Basketball Verband zur Förderung junger Leistungssportler und angehender Trainer in einer kleinen Zeremonie besiegelt. BBV-Geschäftsführer Marco Kapitz (1.v.l.) überreichte unserem Schulleiter OStD Pfaffendorf im Rahmen des von StR Stefan Lipsky geleiteten P-Seminars „Be a coach“ eine Urkunde und einen goldenen Basketball. Anschließend leitete BBV-Nachwuchskoordinator Stefan Merkl (2.v.l.) eine Trainingseinheit des P-Seminars.
Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und viele weitere Titelgewinne!

(Foto: Stefanie Lübker)
Ausbildungsrichtungen
Das Gisela-Gymnasium bietet mit der naturwissenschatlich-technologischen und der sprachlichen zwei Ausbildungsrichtungen an.

Inklusion am Gisela
Das Gisela-Gymnasium in Schwabing begleitet hörgeschädigte Schülerinnen und Schüler seit
40 Jahren auf ihrem Weg zum Abitur.
Was macht man eigentlich in einem Philosophiekurs?

Diese Frage ist eine Frage der Praxis, denn Philosophieren muss man erleben oder man weiß vielleicht nie, was PLATON und Duplo, Immanuel KANT und Apfelschorle oder Jeremy BENTHAMund Butterbrezen verbindet.

Theoretisch gesehen lässt sich zunächst aus der Sicht der Teilnehmer/innen der 10. und 11. Klassen selber sagen, dass Philosophieren für alles Mögliche gut sein kann: "Gedankenaustausch pflegen", "sich entspannen", "Chaostheorien vervollständigen", "lustig sein", "sich bilden" oder - wer hätte das gedacht - "öffentlich widersprechen", und das alles in "konspirativ-inspirativer" Weise. Daran ist ersichtlich, dass Philosophie es anscheinend schafft, unterschiedlichste Menschentypen zusammenzubringen: Mathematiker und Ästheten, passionierte Motorradfahrer und differenzierte Weinkenner, schweigsame Nachdenker und beredsame Vorwärtsdenker...
Das alles klingt nach einem Projekt zur Vereinigung streng getrennter Gegensätze, zumindest in Bezug auf das Übliche im Schulalltag. Jedenfalls nach einem Stück Neuland, das betreten werden kann, wenn man sich darauf einlässt, und sei es nur eine Stunde am Montagnachmittag.
Philosophieren hat viel mit Bergsteigen zu tun. Was lockt, sind unbekannte Aus- bzw. Einsichte

n in das Leben und die Welt, z.B. was Schönheit' und Erkenntnis' miteinander zu tun haben oder was das ist, was wir Glück' nennen. Das Durchhaltevermögen auf der Wanderung gibt die Gruppe von Gleichgesinnten, die sich auch dann vom Weg nicht abbringen lässt, wenn das Gedankengestrüpp nahezu undurchdringlich und die denkerische Kondition bis an ihre Grenzen strapaziert wird ...
Und was am Ende als Belohnung für alle winkt, ist ein Überblick über Zusammenhänge, die man aus nächster Nähe manchmal gar nicht als solche erkennt.
"Cogito, ergo sum" schrieb René DESCARTES und formulierte damit seine Ansicht, dass der Mensch sich da am meisten gewiss sein kann, wo er sich reflektierend über sich selbst hinausbewegt. In diesem Sinne ist Philosophieren auch eine Art geistiger Drahtseilakt, der von allen Beteiligten eine gewisse Standfestigkeit und Balance verlangt, aber gleichzeitig neue und ungeahnte Dimensionen erschließt.
Alle interessierten und unerschrockenen Schülerinnen und Schüler ab der 10. Jahrgangsstufe sind herzlich eingeladen, im kommenden Schuljahr mitzuphilosophieren!
Der Philosophiekurs