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 Annabelle Zimmermann

Annabelle Zimmermann ist die OGTS-Koordinatorin am Gisela-Gymnasium

Kontaktdaten: 

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• Handy: 0176 / 13410374 (auch SMS oder Whatsapp)
• Über das Sekretariat - per Nachricht oder Telefonanruf (089 / 2781420).

 

Konzept „offener Ganztag“

Das Gisela-Gymnasium ist eine kosmopolitische Schule mit festen Wurzeln in München-Schwabing. Unsere Schüler*innen kommen aus allen Schichten der Gesellschaft und dazu aus verschiedensten Kulturkreisen. Die Integration gehörgeschädigter Jugendlicher und ihr schulischer Erfolg sind das besondere Profil der Schule. Innerhalb der Schulgemeinschaft herrscht ein liberales Klima, das von gegenseitigem Respekt und Toleranz geprägt ist. Das Prädikat „Schule ohne Rassismus“ ist eine der Auszeichnungen der Schule. Auch in der Betreuung nach dem Unterricht ist ein höflicher, fairer, offener und respektvoller Umgang miteinander das Ziel, da diese Zeit am Nachmittag gemeinsam gestaltet wird und den Schüler*innen Freude machen soll.

Die Betreuung nach dem Unterricht ist Teil des Schulkonzepts am Gisela. Viele Familien benötigen aufgrund der Berufstätigkeit der Eltern eine Anschlussbetreuung nach dem Unterricht und insbesondere eine qualifizierte Hausaufgabenbetreuung. Außerdem soll eine sinnvolle und ausgleichende Freizeitgestaltung kombiniert mit sozialen Beziehungen zu Schulkameraden ermöglicht werden. In enger Kooperation mit den Lehrer*innen und den Angestellten im Haus, wird in der pädagogischen Arbeit des offener Ganztag ein besonders Augenmerk auf die Förderung der sozialen Kompetenz gelegt.

Die Umsetzung des offenen Ganztagesangebots übernimmt am Gisela-Gymnasium Condrobs e.V.. Condrobs ist einer der größten überkonfessionellen Träger für soziale Hilfsangebote in Bayern. Seit über 40 Jahren verfolgt Condrobs das Ziel, mit individuell auf die Bedürfnisse des Einzelnen und einzelner Zielgruppen abgestimmten Angeboten Menschen eine Brücke in ein selbstbestimmtes, gesundes Leben zu bauen und dabei den sich verändernden Lebensbedingungen und Problemsituationen der Menschen immer aufs Neue gerecht zu werden. Ob Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Geflüchtete, süchtige Frauen und Männer, Angehörige oder ältere Menschen - die Vielfalt an Hilfen und Angeboten von Condrobs hat sich im Lauf der Jahre weiterentwickelt und ausdifferenziert. Einen Schwerpunkt der Arbeit bilden die Angebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Individuelle und strukturelle Präventions- und Hilfsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche sind ein Hauptanliegen des Vereins, der 1971 als Selbsthilfe-Initiative von Eltern drogenabhängiger Kinder und engagierten Fachkräften gegründet wurde. Condrobs ist tätig in Schulen und Familien, in Betrieben, im öffentlichen Raum und in Kooperation mit vielfältigen Partnern der Kinder- und Jugendhilfe, Gesundheitshilfe, Wohnungslosenhilfe usw. Die Partizipation der Menschen, die sich an Condrobs wenden, wird in allen Einrichtungen konsequent gefördert und gefordert. In den Leitlinien des Vereins sind als oberste Prinzipien die Akzeptanz und der Respekt vor der Würde des Menschen, der Vielfalt an Lebensentwürfen sowie Kooperations- und Verantwortungsbereitschaft und eine auf Inklusion aufbauende Grundhaltung der Mitarbeiter*innen gegenüber den Klient*innen festgeschrieben. Condrobs ist sowohl den Grundsätzen des Gender Mainstreaming als auch des Diversity Management verpflichtet. Es geht darum, Menschen, die mit uns in Kontakt treten, in ihren unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden und sie in allen Dimensionen (Alter, Geschlecht, Herkunft, sexuelle Orientierung, familiäre, soziale, religiöse Hintergrunde, körperliche, psychische und intellektuelle Fähigkeiten) zu begreifen, denn alle Individuen gehören nicht nur einer Gruppe, sondern immer mehreren Gruppen an. Die Vielfalt von Lebensweisen wird von Condrobs anerkannt und gefördert. Das Leitbild von Condrobs ist unter www.condrobs.de/ueber-uns abrufbar, ebenso das Organigramm, die Vereinssatzung und das QM-Zertifikat. Condrobs e.V. ist u.a. Mitglied des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.

Die Betreuungszeit der OGTS beginnt um 13:00 Uhr. In der Mittagspause von 13:20 Uhr bis 14:00 Uhr gehen die Kinder mit ihren Betreuer*innen in die Schulmensa. Die Kinder sollen ihre Pause zum Essen, Ausruhen und Stärken nutzen. In dieser Zeit sollen von den Schüler*innen keine Hausaufgaben erledigt werden, diese Phase dient der Pause. Sie können in der Mittagspause in der Schulmensa ein warmes und gesundes Mittagessen für kleines Geld kaufen und dort verzehren. Am Eingang der Mensa hängt ein wöchentlicher Speiseplan.

Die Stillarbeitszeit zur Erledigung der Hausaufgaben ist festgelegt von 14:00 bis 15:00 Uhr. Zu Beginn dieser Phase finden sich die Kinder in den ihnen zugewiesenen Räumen ein. Während der Arbeitszeit wiederholen sie Unterrichtsstoff durch Lesen der Hefteinträge des vorangegangenen Schultags („stille Hausaufgabe“) und erledigen alle schriftlichen Hausaufgaben. Danach sollen ggf. Vokabeln schriftlich und mündlich wiederholt, Lektüre gelesen und/oder die Vorbereitung auf den nächsten Tag erledigt werden. Das Betreuungsteam hat zusätzlich in Absprache mit den Fachlehrer*innen Aufgaben für die jeweiligen Fächer zu Übungszwecken, diese können unterstützend bearbeitet werden gerade wenn Schüler*innen bereits vor der Beendigung der Stillarbeitszeit ihre Hausaufgaben erledigt haben. Haben die Schüler*innen alle Hausaufgaben erledigt, werden diese mit ihrem Hausaufgabenheft den Mitarbeiter*innen des offenen ganztags vorgezeigt und von diesen bestätigt. Am Gisela ist das (Mit-)Führen eines Hausaufgabenheftes für die Unterstufe verpflichtend. Um für eine ruhige Lern- und Arbeitsatmosphäre zu sorgen, ist ein vorzeitiges Verlassen des Raumes während der Stillarbeitszeit nur in Ausnahmen gestattet. Dagegen darf und soll getrunken werden! Die individuelle Betreuung der Kinder steht in den verschiedenen Lern- und Übungsphasen im Mittelpunkt. Es ist für die Kinder jederzeit möglich in einem persönlichen Gespräch mit den Betreuer*innen inhaltliche oder organisatorische Fragen zu stellen. Fehler werden im Allgemeinen nicht verbessert, da diese für die betreffende Lehrkraft ein Indikator dafür sind, ob und in welchem Ausmaß der Stoff verstanden wurde. Treten besonders auffällige Verständnis- oder Wissenslücken auf, so wird dies in der bestehenden Kooperation zwischen den Mitarbeiter*innen des offenen Ganztags und den Lehrkräften besprochen. In regelmäßigen Abständen können zur Wiederholung in Absprache mit den Fachlehrer*innen kurze fachgebundene Grundwissensübungen bspw. in den Fächern Deutsch, Englisch oder Mathematik durchgeführt werden. Auch das Bilden von fachgebundenen Schüler*innen-Lerngruppen soll gefördert werden. In diesen Teilgebieten sollen Schüler*innen mit Stärken andere Schüler*innen in dem selbigen unterstützen. Dies fördert auch das soziale Zusammenleben an der Schule.

Aufgrund der Betreuung im Schulhaus ist ein ständiger Austausch der Lehrkräfte mit den Mitarbeiter*innen des offenen Ganztags Standard und selbstverständlich. Das digitale Infoportal bzw. Elternportal des Gisela-Gymnasiums soll als Austauschplattform zwischen Lehrer*innen, Mitarbeiter*innen und Eltern genauso dienen, wie ein vorhandenes Handy für den offenen Ganztag und natürlich die direkte Ansprache vor Ort. Aspekte die hier eine wichtige Rolle spielen, sind Rückmeldungen zur Teilnahme, Anwesenheit, Austausch über Förderbedarf und Fortschritt der einzelnen Schüler*innen, sowie besondere Vorkommnisse. Im speziellen erhalten auch hier Kinder mit einer Hörbehinderung Aufmerksamkeit, deren Entwicklung am Gisela-Gymnasium in besonderem Maße begleitet wird. Ein enger Austausch mit den Klassenleiter*innen und dem Team „Hören“ ist obligatorisch. Genauso wird die Aufmerksamkeit auf Schüler*innen gelegt die Bedarfe durch eine Unterstützung bei der Teilhabe und Integration haben.

Für die Zeit nach den Hausaufgaben steht sowohl der Aufenthaltsraum mit Brett und Gesellschaftsspielen, Bastelmaterialien, Kicker und Malunterlagen, sowie der Schulhof und der Sportplatz für Toben, Fußball, Basketball, Tischtennis und Seilspringen zur Verfügung. Bei schlechtem Wetter kann in die Pausenhalle ausgewichen werden. Zudem finden in regelmäßigen Abständen Projektwochen zu verschiedenen Themen statt. Die Themen werden partizipativ mit den Schüler*innen festgelegt. Die Projekttreffen werden von den Mitarbeiter*innen des offenen Ganztags vorbereitet und unterstützt. Deren Inhalte und Ausgestaltung richten sich durch den partizipativen Ansatz nach den Interessen der Kinder. Außerdem wird versucht die verschiedenen Neigungsgruppen und Arbeitsgemeinschaften, die bereits am Gisela-Gymnasium bestehen (Fußball, Tennis, Percussion, Schach, Photographie, Robotik etc.), mit dem offenen Ganztag zu kombinieren bzw. zu koordinieren. Ab 15.55 Uhr finden sich alle Kinder in den Räumen der Stillarbeitszeit ein und räumen diese gemeinsam auf.

Im Falle eines vorzeitigen Unterrichtsschlusses werden die Eltern rechtzeitig über den geplanten Ablauf benachrichtigt. Dagegen melden bei Krankheit eines Kindes die Eltern dieses im Sekretariat, das dann die Information an die Mitarbeiter*innen des offenen Ganztags weiterleitet. Fehlt ein Kind unentschuldigt, so werden ebenfalls über das Sekretariat alle Maßnahmen eingeleitet, die auch bei unentschuldigtem Fehlen im Unterricht Vorschrift sind.

 St. Bronauer

 

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