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Liebe Eltern und Kollegen,

das k25-Theater, die Mittelstufentheatergruppe der Schule, führt dieses Jahr eine antike Komödie auf. Oder besser: eine stark bearbeite Version einer antiken Komödie. Grundlage ist die Komödie „Lysitrata“ von Aristophanes, die von Michaela Gösken für junge Erwachsene bearbeitet wurde (Lysistrata. Der Krieg muss weg.). Auch wenn der Stoff bald 2500 Jahre alt ist, hat er nichts an Aktualität eingebüßt. Der ewig währende Krieg zwischen Athen und Sparta hat beide Staaten an den Abgrund geführt, da der Nachwuchs ausbleibt. Nun schmiedet eine Gruppe Athener Frauen einen Plan, wie sie die Männer zwingen können, endlich Frieden zu schließen. Sie beschließen im einen Monat währenden Fronturlaub die Erfüllung der ehelichen Pflichten zu verweigern und so die Männer zu überzeugen, den Krieg zu beenden. Dazu verbünden sie sich sogar mit dem Feind, den Frauen Spartas. Doch die Männer wehren sich. Mit Redekunst, Hinterlist und Schmeicheleien versuchen Sie die Frauen wieder in Ihre Rolle als sorgende Ehefrauen und Mütter zu zwingen. Doch die düstere Vision der sehenden Greisin überzeugt sie schließlich, die Kriegsdienstverweigerung zu unterschreiben. Die Interpretation des k25-Theaters legt großen Wert auf die komödiantischen Aspekte des Textes und versucht mit Komik die Lächerlichkeit der Kriegsführung und Kriegstreiberei bloßzustellen. Zum Finale rappt die gesamte Truppe die Kriegsdienstverweigerung, worauf hin sich durch das Nahen der Störche eine Erholung der demographischen Situation Athens andeutet. Alle liegen sich nun freudetrunken in den Armen. Diesem Happyend wird als Denkanstoß der Epilog zur Übersetzung des Originals von Erich Fried (Lysistrata, Wagenbach, 1985) entgegengesetzt, der in kritischer Weise feststellt, dass das Thema zwar aktuell ist, aber andere Lösungen braucht.

Ein Ansatz, der aber sicher auch in heutiger Zeit sinnvoll ist, bleibt die Tatsache, dass nur in der Zusammenarbeit der Athener Frauen mit den Frauen Spartas die Gräben überwunden werden und Frieden möglich wird. Diese Zusammenarbeit der Völker, der Erbfeinde, ist auch Grundlage der Zusammenarbeit in der EU. So stellt dieses Stück auch ein wenig einen Beitrag zu den Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag der Römischen Veträge dar, wenn auch die terminliche Überschneidung mit dem Europaprojekttag eine rein zufällige und nicht gewollte ist.

M. Withut

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