<<Er nahm mir das dicke in Leder gebundene Buch ab, strich mit seinen faltigen Händen darüber, murmelte ein paar unverständliche Worte in seinen Bart und plötzlich zuckte ein heller Blitz über den Einband des Buches. Kurze Zeit später erkannte man einen hell leuchtenden Greif auf dem Leder. Total überrascht sah ich zu Albus, doch seine Miene verriet nichts. Naja wenigstens wusste ich, dass der Greif als Zeichen für einen Geheimbund stand und ich wusste auch, dass Albus und mein Onkel in diesem Bund waren. Den Greif als Zeichen hatten sie gewählt, da jedes Mitglied dieses Bundes zum Teil Tier sein musste, wie Albus oder mein Onkel. Glarus wurde dort leider nicht aufgenommen, obwohl er etwas dunkle Magie beherrschte. Aber zum Teil Tier war er nie gewesen. Plötzlich tat er mir leid, denn er kam heute zurück aus dem Irgendwo und keiner außer Lino (eine Art Löwe mit Eisbärenfell) war zuhause.“ Wann hast du deinen Onkel das letzte Mal gesehen?“, riss mich Albus aus meinen Gedanken. „Vorgestern als Pardus zurückgekommen ist“, antwortete ich etwas unsicher. „Hätte Pardus einen Grund, deinen Onkel beseitigt zu haben?“, fragte Albus. „Naja, vor einer Woche kam er ziemlich aufgeregt nach Hause. Als ich wissen wollte, was los war, behauptete er, es sei nichts von Bedeutung. Daraufhin fragte ich nicht mehr weiter. Ich wollte es auch nicht mehr wissen, denn nach manchen Dingen sollte man besser nicht fragen.>>


Mit viel Spannung und in einem tollen Schreibstil erzählt der Autor Philipp die Geschichte des 15-jährigen Jack, der auf der Suche nach dem magische Buch seines Onkels in ein spannendes Abenteuer gerät, denn drei riesige Streitmächte wollen dieses in Leder gebundene Buch um jeden Preis haben. Doch Verräter aus den eigenen Reihen machen Jacks Suche zu einer schwierigen und gefährlichen Aufgabe…

Philipp ist 12 Jahre alt, wohnt in München und geht in die 7. Klasse. Seit vielen Jahren spielt er Tennis im Verein, doch auch Schwimmen tut er gerne. Außerdem ist er ein begeisterter Gitarrenspieler.

Ein Meisterwerk voller Spannung und mit viel Spaß zum Lesen.—

Luis Mayerhofer

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